Übungen für Anfänger
Home > Yoga > Yoga-Atmung > Atemübungen für Anfänger
Im Yoga sollte sich der Atem angenehm und mühelos anfühlen, niemals angespannt. Bei den folgenden Atemübungen sind Regelmäßigkeit und Leichtigkeit wichtiger als Intensität. Beginne sanft, atme durch die Nase und halte den Atem langsam und rhythmisch an. Wenn Anspannung entsteht, verkürze die Übung, reduziere die Intesität und warte bis Dein Atem wieder ruhig und natürlich fließt, bevor Du weitermachst.
Die Bauchatmung ist der wichtigste Ausgangspunkt im Yoga. Sie hilft Dir, mit dem Zwerchfell zu atmen und den unteren, größten Bereich der Lungen zu nutzen.
Die Bauchatmung ist eine vorbereitende Technik für alle Yoga-Atemübungen. Sie hilft, ein natürlicheres Atemmuster wiederherzustellen, indem unnötige Spannungen im Bauchraum gelöst werden.
Tipp: Lege beide Hände mit gespreizten Fingern auf Deinen Bauch, sodass sie den Bereich zwischen der ersten Rippe und dem Becken bedecken. Spüre, wie sich der Bauch beim Einatmen sanft hebt und beim Ausatmen wieder senkt.
Die Bauchatmung bildet die Grundlage, weil sie ein natürlicheres und effizienteres Atemmuster wiederherstellt.
Die Wechselatmung, auch Anuloma Viloma genannt, sollte sich stets angenehm und mühelos anfühlen, niemals angespannt. Beginne als Anfänger mit der einfachsten Variante und steigere die Übung schrittweise.

Beuge Zeige- und Mittelfinger zur Handfläche. Mit dem Daumen und dem Ringfinger kannst du die Nasenlöcher sanft schließen.

Daumen und Zeigefinger berühren sich leicht, die übrigen Finger bleiben entspannt ausgestreckt.
Setze dich aufrecht und entspannt hin. Halte die Schultern locker und das Gesicht ruhig.
Diese einfache Variante hilft, einen ruhigen und gleichmäßigen Atem zu entwickeln, bevor weitere Elemente hinzukommen. Eine perfekte erste Yoga Atemübung für Anfänger.
Dies ist der nächste Schritt nach der einseitigen Nasenatmung und wird ebenfalls ohne Atemanhalten geübt.
Das ist eine Runde. Wiederhole mehrere Runden und achte darauf, dass der Atem immer angenehm und entspannt bleibt. Wenn sich die Zeiten zu lang anfühlen, verkürze sie und halte einen ruhigen, komfortablen Rhythmus.
Die Wechselatmung (Anuloma Viloma) gilt als ausgleichende Atemübung – sie harmonisiert Energie und Geist durch einen ruhigen, rhythmischen Atemfluss.
Wenn sich diese grundlegenden Atemübungen natürlich anfühlen, der Atem ruhig und gleichmäßig fließt, keine Anspannung entsteht und der Geist klar und gelassen bleibt kannst du zu fortgeschritteneren Yoga-Atemtechniken übergehen. Dazu gehören beispielsweise Wechselatmung mit Atemanhalten sowie kraftvollere Praktiken wie Kapalabhati.