Rezepte

Lieblingsrezepte der Sivananda Yoga Zentren

„Essen Sie von allem, was Ihnen schmeckt und bekommt, aber essen Sie nur geringe Mengen. Ein einfache Ernährung ist die beste.“

Inhalte

Frühstücksrezepte – Der yogische Start in den Tag

Die morgendliche Mahlzeit ruft uns mehr als jede andere die grundsätzliche Funktion von Nahrung ins Gedächtnis – unserem Körper Brennstoff zu liefern. Meist fallen uns, wenn wir ans Frühstück denken, nur ein paar Nahrungsmittel ein. Hier bieten wir Dir jedoch zwei interessante und gesunde Gerichte. Wie bei allen Mahlzeiten sollte auch beim Frühstück die Nährstoffzusammmenstellung ausgewogen sein. Vollkorn, ob nun in Flocken-, Brot- oder Pfannkuchenform, versorgt uns reich mit komplexen Kohlenhydraten. Lust auf Süßes wird durch die Beigabe von Früchten gestillt, und Tofu oder Hülsenfrüchte liefern uns Eiweiß, das unseren Basenhaushalt steigert, so dass wir uns energiegeladen und rundum wohlfühlen.

Suppen – nahrhaft, bekömmlich und einfach zuzubereiten

Suppen sind nahrhaft, bekömmlich und einfach zuzubereiten. Sie können als Vorspeise dienen oder als Hauptmahlzeit. Nichts ist herzhafter und wohltuender als ein dampfender Teller Suppe an einem kalten Tag – das nährt Körper und Geist gleichermaßen. An einem warmen Sommertag hingegen wirkt eine leichte Suppe erfrischend.

Kraftvolle Körner – die wichtigsten Kohlenhydrat-Lieferanten

Die Ernährung eines Yogi besteht in erster Linie aus Getreide. Ganze Getreidekörner sind unsere wichtigsten Kohlenhydratlieferanten, die ursprünglichste Energiequelle des menschlichen Körpers. Komplexe Kohlenhydrate kommen in der Natur sehr häufig vor, daher sind sie günstig. Darüber hinaus machen sie satt. Das volle Korn enthält eine Menge an Ballaststoffen und Vitaminen der B-Gruppe. Über die Hälfte der Aminosäuren, die zur Eiweißbildung nötig sind, finden wir im Getreide. Daher sollte man jeden Tag Vollkorngetreide essen, möglichst mit Nahrungsmitteln ergänzt, die uns die restliche Palette an Proteinen liefern können wie z. B. Hülsenfrüchte. Der größte Teil der Menschheit lebt hauptsächlich von Getreide und Hülsenfrüchten in den verschiedensten Kombinationen.

Eiweiß – Bausteine für Wachstum und Erneuerung

Protein liefert dem Körper die notwendigen Baustoffe, die er für sein Wachstum und die Erneuerung von Zellen und Gewebe baucht. Da unser Körper sich selbst ständig überholt und neu gestaltet, brauchen wir stets Nachschub an Proteinen. Chemisch entstehen sie durch die Verkettung von 22 verschiedenen Bausteinen, die man Aminosäuren nennt. Der Wert von proteinhaltiger Nahrung hängt von den darin enthaltenen Aminosäuren ab. Die einzelnen Proteine unterscheiden sich durch Zahl, Aufbau und Anordnung dieser Aminosäuren.

Hülsenfrüchte sind als Proteinlieferanten wohl am bekanntesten, aber auch Nüsse, Samen und Käse sind in dieser Hinsicht nicht zu verachten. Hülsenfrüchte und Getreide sind die wesentlichen Grundbestandteile jeder vegetarischen Ernährung. Hülsenfrüchte enthalten wenig Fett, jedoch viel Eisen sowie eine Menge Ballaststoffe, Vitamine der B-Gruppe und Spurenelemente. Während die meisten Pflanzen beim Wachstum dem Boden Nährstoffe entziehen, nehmen Hülsenfrüchte Stickstoff aus der Luft auf und führen ihn in großen Mengen wieder dem Boden zu. Wenn Du dich also von Hülsenfrüchten ernährst, nährst Du damit gleichzeitig unsere Erde.

Gemüse – wertvolle Vitamine und Minerale

Gemüse ist nicht nur eine hervorragende Quelle für Vitamine und Mineralstoffe, sondern enthält auch Phytonährstoffe, denen eine krebshemmende Wirkung zugeschrieben wird. Es wirkt basisch auf den Körper und sollte daher einen großen Teil der Ernährung eines jeden Menschen ausmachen. Versuche daher, zusätzlich zu dem Gemüse in Deinem Hauptgericht immer auch etwas gekochtes Gemüse als Beilage einzuschließen.

Salate – auch Rohkost ist ein Must!

Jede gesunde Ernährung sollte auch ein erhebliches Quantum Rohkost enthalten. Jede Art von Saisongemüse ist dafür geeignet. Achte darauf, nicht allzu viele verschiedene Nahrungsmittelgruppen untereinander zu kombinieren.

Saucen – Das Tüpfelchen auf dem i

Die meisten Gemüse- und Getreidesorten, die meisten Eiweißlieferanten schmecken für sich genommen schon ausgezeichnet. Und doch kann eine einfache Sauce oder ein Salatdressing helfen, das Verdauungsfeuer anzufachen. Dieses Feuer „kocht“ die Speisen im Körper. Es wandelt sie um in Blut, Gewebe und Knochen. Außerdem macht ein solches „Tüpfelchen auf dem i“ aus einfachen Gerichten eine ganz besondere Mahlzeit.

Süßspeisen – einfach göttlich

Süßspeisen sollten nur gelegentlich als besondere Leckerei genossen werden und nicht zu den Grundnahrungsmitteln gehören. In diesem Zusammenhang, besonders wenn sie im Rahmen eines Festes oder gemeinsam mit Freunden und Familie serviert werden, sollten sie mit Freude, Liebe und gutem Gewissen gegessen werden!

Tipps von Swami Sivananda zum "richtigen" Essen

  • Nehme die Mahlzeiten am besten immer zu denselben Zeiten ein. Wenn Du einmal nicht hungrig bist, warte bis zur nächsten Mahlzeit.
  • Koche nur soviel, wie Du benötigst. Aufgewärmtes Essen hat kaum noch Lebensenergie.
  • Esse jeden Tag mind. einmal Rohkost. Das hält dein Blut basisch.
  • Esse langsam und genieße deine Nahrung. Kaue gründlich, denn die Verdauung beginnt schon im Mund.
  • Komplexe Nahrungskombinationen sind schwer verdaulich. Nehme deshalb pro Mahlzeit nur 4 bis max. 5 unterschiedliche Speisen zu dir.
  • Versuche, zwischen den Mahlzeiten keine Snacks einzunehmen.
  • Überlade deinen Magen nicht: Fülle ihn zur Hälfte mit fester und zu einem Viertel mit flüssiger Nahrung. Ein Viertel sollte leer bleiben für die natürliche Gasentwicklung.
  • Vermeide Problemgespräche oder negative Gedanken beim Essen. Esse nicht, wenn Du wütend bist, denn dann überschwemmen deine Drüsen dein Blut mit Giftstoffen. Warte, bis Du dich wieder beruhigt hast.
  • Versuche, einen Tag in der Woche zu fasten. Fasten beseitigt Giftstoffe, regeneriert alle Körperfunktionen und schenkt unseren Organen eine Atempause.
  • Esse, um zu leben, anstatt zu leben, um zu essen.
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